Ayka – Film & Gespräch
Film "Ayka" erzählt die Geschichte einer jungen Kirgisin in Moskau. Regisseur Sergey Dvortsevoy beschreibt sein Werk mit den Worten: "Dieser Film handelt nicht nur von den Kirgisen, sondern von Migranten in allen Ländern, von Menschen ohne Rechte". Nach der Filmvorführung am 26. März folgt das Gespräch über Migration in Osteuropa und Zentralasien.

Ayka ist eine junge Kirgisin. Sie arbeitet in Moskau. Sie lebt ein Leben im Abgrund, stets verfolgt von der Notwendigkeit, sich das Überleben zu sichern. Weil sie ihr gerade geborenes Kind nicht ernähren kann, lässt sie ihren Sohn im Krankenhaus zurück und flieht – zurück in eine rohe Welt, in der sie niemals mehr als die Gejagte ihrer bloßen Existenz sein kann. Unter dem gnadenlosen Druck, Geld aufzutreiben, um ihre Schulden zu begleichen, will Ayka auch noch die letzte Grenze überschreiten und muss sich einer existentiellen Entscheidung stellen.Sechs Jahre hat der Regisseur Sergey Dvortsevoy an dem Film gearbeitet. Die Schauspielerin Samal Yeslyamova wurde für ihr herausragendes Spiel in Cannes mit dem Preis als Beste Darstellerin ausgezeichnet.

Nach dem Film laden wir alle Gäste zum Gespräch über Migration in Osteuropa und Zentralasien ein. Die Filmvorführung findet im Vorfeld des Red Square Festivals statt.

AYKA
110 Min., OmU (Russisch mit deutschen Untertiteln)
Russland/Deutschland/Polen/Kasachstan/China 2018

Film 18 Uhr | Gespräch 20 Uhr
Do, 26. März im Filmrauschpalast
Kulturfabrik Moabit, Lehrter Str. 35, 10557 Berlin

TICKETS KAUFEN